Wolfgang Palm

Inventor Creator, Creative

The PPG Story

Part 5 - Hard Times

PPG sales were tedious. More and more "low price synths" appeared on the market that made our life harder. Especially the new Korg models MS10,20 etc. were sold in high numbers and also reached completely new groups of buyers.
At the same time, I had come to know Klaus Schulze who wanted to extend his Moog. He sold lots of records at the time and he (or his manager) had the idea to open a synthesizer school. The whole thing was really professionally arranged and organized in the way that the instruments required for the courses were supplied by the companies. So there was an abundance of Moogs, Arps etc.
Since my sales were diminishing, I had the idea to open a shop and thereby participate in Korg's, Roland's etc. success. The idea was that it should not be a normal music shop, but rather a "Keyboard Specialist Store", only for synthesizers. After some discussions with Klaus Schulze we could also offer courses for synthesizers and were even supplied with some of his "training devices"! Klaus also came to the opening of the store.
The store was run in the way that before noon we held courses and in the afternoon it was open for sales (or the other way round). At the same time, I continued my developments.
At that time, I had just bought a house together with my first wife, or rather, an insurance company salesman had talked me into a credit agreement. The house was never finished, since the building authority didn't release the site. But we had already passed on our old flat and had nowhere to stay! Therefore, it was an obvious decision to temporarily move into the little flat in the back of the store. I set up a workplace in the cellar, below the salesroom, so that I pushed my developments downstairs and demonstrated and sold the Korgs upstairs (really not an ideal situation for concentrated work). But I came to know a lot of interesting people at that time - amongst others, there was Michael Wehr, who should play an important role in PPG later on. Then, however, he was enganged in Kuwait, so he disappeared again, with a Wave he had bought. Another companion was Detlev Paschen, who first helped out in the store while he was pursuing his degree of theology, and later also programmed for PPG.
A special experience was Stu Goldberg, who repeatedly gave concerts in Germany and then visited us- Once, we held a workshop for especially interested customers. Stu brought his custom modified Moog and displayed some wizardry on it! He was also very taken with the Wave, and spent a whole night downstairs in the studio to work on sounds.

Teil 2 - Schwere Zeiten

Der Verkauf der PPGs verlief schleppend. Es kamen immer mehr "Low Price Synths" auf den Markt, die uns das Leben schwer machten. Besonders die neuen Korg-Modelle MS10,20 etc. wurden viel verkauft und erschlossen auch ganz neue Käuferschichten.
Gleichzeitig hatte ich Klaus Schulze kennengelernt, der seinen moog erweitern wollte.

Klaus Schulze system with PPG cabinet and custom keyboard Er hatte gerade grosse Plattenerfolge und die Idee (oder sein Manager), eine Synthesizerschule aufzubauen. Das ganze war sehr professionell aufgezogen und war so organisiert, dass die Instrumente, die für die Kurse benötigt wurden, von den Firmen gestellt wurden. Es gab also jede Menge moogs, Arp's etc.
Da bei mir die Verkäufe abnahmen, kam die Idee auf, einen Laden aufzumachen und somit am Erfolg von Korg und Roland etc. zu partizipieren. Es sollte kein normales Musikgeschäft werden, sondern ein "Keyboard-Fachgeschäft" nur für Synthesizer. Nach einigen Gesprächen mit Klaus Schulze konnten wir auch Kurse für Synthesizer anbieten und bekamen sogar einige von seinen "Schulungs-Geräten" gestellt! Zur Eröffnung des Geschäftes kam Klaus auch persönlich vorbei.
Der Laden lief nun in der Form ab, dass vormittags Kurse stattfanden und nachmittags Verkauf (oder umgekehrt). Gleichzeitig machte ich natürlich mit meinen Entwicklungen weiter.
Ich hatte zu der Zeit zusammen mit meiner ersten Frau gerade ein Haus gekauft, bzw. hatte mir von einem Versicherungs Vertreter einen Kreditvertrag aufschwatzen lassen. Das Haus wurde jedoch nie fertiggestellt, da die Baubehörde das Grundstück nicht freigab. Wir hatten aber unsere alte Wohnung bereits weitergegeben und standen nun ohne Bleibe da! Daher war es naheliegend, in die kleine Wohnung, die hinter dem Laden lag, vorübergehend einzuziehen. Im Keller, unter dem Verkaufsraum, habe ich mir dann eine Arbeitsecke eingerichtet, so dass ich unten meine Entwicklungen vorantrieb und oben die Korg's vorgeführt und verkauft habe (wirklich keine Idealsituation für konzentriertes Arbeiten).
Ich habe aber in der Zeit viele interessante Leute kennengelernt - unter anderem Michael Wehr, der später eine wichtige Rolle bei PPG spielen sollte. Zunächst war er aber in Kuweit engagiert, so dass er mit einem Wave, den er gekaufte hatte, wieder verschwand.
Ein anderer Weggefährte war Detlev Paschen, der wärend seines Theologiestudiums nebenbei zunächst im Laden aushalf und später auch für PPG programmiert hat.
Eine besondere Erfahrung war Stu Goldberg, der öfter mal Konzerte in Deutschland gab und dann bei uns vorbeischaute. Einmal haben wir zusammen einen Workshop für die besonders interessierte Kunden gemacht. Stu hatte seinen Custom-modifyed moog dabei und zauberte darauf herum! Er war auch sehr vom Wave angetan, und hat eine ganze Nacht lang unten im Studio an Sounds gearbeitet.

© 2008 W.Palm